Ein bisschen Geschichte...

Buddhismus und Zen-Meditation


Vor ungefähr 2600 Jahren setzte sich ein Mann - Buddha Shakyamuni – unter einen Baum in Meditationshaltung (Zazen) und erwachte. Die Praxis der Meditation änderte ihre Bezeichnung jeweils nach dem Land und der Sprache, wohin sie sich ausbreitete: Dhyana in Sanskrit, dann Ch’an in China und schließlich in Zen, als sie im 12.Jahrhundert in Japan ankam. In jedem dieser Länder nahm der Buddhismus eine andere Ausprägung an, in dem er sich der lokalen Kultur anpasste. Nachdem er sich auf friedliche Weise in ganz Asien ausgebreitet hatte, gelangte der Buddhismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten und nach Europa. Beeinflusst von der Weisheit dieser jahrtausendealten Tradition entwickelte sich die Meditation des „vollkommenen Bewusstseins“.


Zazen, die Zen-Meditation

„Das Geheimnis des Zen besteht darin, sich einfach in einer Haltung großer Konzentration hinzusetzen. (...) Dann erscheint das tiefe und reine Bewusstsein, universell und grenzenlos.“
Taisen Deshimaru: Die Praxis des Zen

Der Kern des Zen-Buddhismus ist die Praxis von Zazen, der Meditation im Sitzen. Die Beine gekreuzt, die Wirbelsäule aufgerichtet und die Aufmerksamkeit auf die Atmung gerichtet. So kann jeder die Erfahrung von Stille und Besinnlichkeit machen in der Einheit von Körper und Geist. Durch die Meditation konnte Buddha die Wurzel des Leidens erfassen und sich davon befreien. „Glaubt nicht einfach meinen Worten, erfahrt es durch euch selbst!“ war danach sein erster Rat, mit dem er die Notwendigkeit aufzeigte, den Weg selbst zu beschreiten.

„Die alte Welt, die ich verabscheute, ist tatsächlich eine Welt der Magie, seit mir, dank des Zen, die Stille eingehaucht wird.“ Henry Miller

Bilder aus dem Dojo

Zazentag

Die Schalen für das Essen

Zazentag

Kompott für den Nachtisch

Zazentag

Die Petersilie wartet schon

Zazentag

Michael kocht die Genmai

Zazentag

Die Kohle brennt auf dem Altar

Zazentag

Das Gemüse wird reiskorngroß geschnitten